Beratung in der OPALIA-Praxis
Die Einzelberatung:
Der erste Kontakt mit einem Klienten findet in der Erstberatung statt. Hier wird der Kunde als gesamtes Paket betrachtet, bekommt Klarheit über sein Lebenswerk und erkennt selbst, was er verändern kann. Es ist für jeden Ratsuchenden eine absolut interessante Begegnung sein eigenes Leben aus einer anderen Perspektive betrachtet und erklärt zu bekommen. Was dafür notwenig ist? Einen Termin vereinbaren, Geburtsdaten und auch Bilder, wenn vorhanden mitbringen, von Personen, die wichtig sind, mehr braucht er nicht, es sei denn, er möchte dieses einmalige Gespräch aufzeichnen, dann sollte er sich eine entsprechende Möglichkeit mibringen.
Die Telefonberatung:
Da ja nicht alle Kunden direkt um die Ecke wohnen, bieten wir natürlich auch eine Telefonberatung an. Auch eine Telefonberatung sollte mit einer Teminvereinbarung einher gehen. Wenn ein Berater frei ist, können Sie die telefonische Beratung direkt in Anspruch nehmen. Sollten alle Leitungen belegt sein, dann sprechen Sie Ihre Telefonnummer bitte auf den Anrufbeantworter, wir rufen Sie dann umgehend zurück - wir sind bemüht noch am selben Tag der Anfrage die Beratung durchzuführen. Man sollte sich für das Beratungsgespräch wenigstens 20 Minuten Zeit nehmen und wenn möglich, vom Festnetz aus telefonieren können, dann hat man einen besseren "Draht" zueinander. Die Abrechnung erfolgt dann per Banküberweisung.
Die Telefonberatung kostet 1,50 Euro pro Minute.
Die Paarberatung:
Partnerschaft zu leben ist wirklich nicht einfach, sich mit einem Menschen über die körperliche, seelische und auch geistige Ebene intensiv einzulassen, bedeutet, dass man sehr viel Klarheit braucht, sonst würde man sich durch die Verbindung von sich selbst entfernen, im Extremfall sich selbst fremdgehen. Immerhin treffen in einer Beziehung zwei verschiedene Menschen aufeinander, die mit Sicherheit nicht nur dienlich sind der eigenen Liebesfähigkeit gerecht zu werden, sondern auch als beliebte Spiegelhalter, der nicht wahrhaben wollenden Schattenseiten, funktionieren. Dies passiert automatisch und man sollte vorsichtig damit umgehen, immerhin ist es ein wenig "gefährlich" das sanft umhütete Terrain eines Anderen ungefragt zu betreten und somit auch mit Sicherheit sehr ungesund, immerhin sind Schattenseiten Aspekte, die derjenige nicht sehen will und wenn dann gerade der Mensch, der einem besonders am Herzen liegt, seine eigenen Themen vor Augen führt, auf die man selbst heftigst reagiert, da man sie ja gar nicht haben will, kann das sehr schmerzlich für das Miteinander sein. Besonders schädlich ist es, wenn der Partner die Entdeckung des Mankoverhaltens seines Gegenübers bewusst benutzen und mit Wonne vorführen will, und das am liebsten noch unter Zeugen, um sich über den Anderen zu stellen. Der Andere wiederum wird sich zurecht verletzt fühlen und eventuell eine Strategie entwickeln, um sein Gegenüber zu schwächen. Auch das ist ein beliebtes Spiel, welches wir häufiger in Partnerschaften antreffen und mal ehrlich, das grenzt teilweise schon an Kriegsstrategie, was allerdings in einer gelebten Partnerschaft nichts zu suchen hat. Wie oft passiert es, dass aus einstiger Liebe blinder Hass wird? Leider viel zu häufig. Damit das nicht passiert und alte Schmerzthemen bereinigt werden können, ist eine Paarberatung besonders wichtig.
In der Beratung wird jeder Einzelne genau analysiert, so dass auch der Partner die Möglichkeit hat, sein Gegenüber besser zu verstehen. Der nächste Schritt ist das Klären alter, vergangener Schmerzpunkte, alte Verletzungen kommen auf den Tisch, werden bearbeitet und verstanden, damit negative Gewichtungen zukünftig aus dem bisherigen System fallen. Die Liebe soll wieder regieren können. Am Ende des Gesprächs werden im gegenseitigen Einvernehmen Regeln aufgestellt, an die sich Beide zu halten haben. Zumeist ist nach der ersten Sitzung eine Folgesitzung innerhalb von zwei Monaten angebracht.
Familienberatung:
Wer wünscht sich nicht eine glücklich und gut funktionierende Familie, in der sich alle entwickeln können? Wohl Jeder. Warum nur ist es manchmal so schwer sein Gegenüber zu verstehen? Weil man nur aus seinen Augen sieht und die wahren Bedürfnisse des Anderen nicht ungewertet stehen lassen kann. Warum fühlt man sich schnell überfordert mit all den Anforderungen, die eine Familie mit sich bringt? Da man selbst meint den Aufgaben nicht gerecht werden zu können, was wiederum bedeutet, dass man sich selbst schwächt. Was kann man tun, um eine "gute" Mutter zu sein? Zuerst einmal muss man sich aus den Strukturen der eigenen Herkunftsfamilie lösen, denn sollte die erlebte Mutter mit sich selbst als Mutter gehadert haben, wird sich dies zumeist auf die Tochter übertragen, die sich dann wiederum in der eigenen Mutterrolle unsicher fühlen wird.
Es gibt viele Fragen, aber auch genauso viele klare Antworten. Jeder Topf hat sein Deckelchen und somit ist das grundsätzliche Thema, die Platzierung. Stehen wir alle auf unserem Platz, kann kein Streit entstehen, fühlen wir uns jedoch deplatziert, wird gerangelt, um die Gunst und Aufmerksamkeit des Anderen zu gewinnen. Jeder in der Familie belegt einen bestimmten Platz und sollte dieser nicht klar strukturiert sein, wird zumeist gestritten, um eine Art Rangordnung, die doch schon lange feststehen sollte.
In der Familienberatung wird zumeist erst ein Gespräch mit den Eltern geführt, damit eine Analyse der Familiengeschichte erstellt werden kann, danach werden alle an einen Tisch gebeten, so dass Streitpunkte aus dem Weg gelegt und für die Zukunft neue Perspektiven geschaffen werden können.
